Das zweite Interview – und ein riesiger Schock!

Ihr Lieben,

heute haben wir das zweite Interview durchgeführt.
Es war total inspirierend und es ist überraschend, welchen Einfluss das Gehörte und Erlebte jetzt schon auf unser eigenes Leben hat. Wie ich selbst meine Beziehungen neu anschaue, die Verbindung zu meinen Kindern, zu mir selbst, zu meiner Partnerin. Meinen Alltag, mein Leben.

Was dann aber folgte, als ich das ca 1h dauernde Interview im Kasten wähnte, war ein großer Schock. Ich wünsche es niemandem…

Heute habe ich die Erfahrung machen müssen, dass es eine Möglichkeit ist, vom Gesprächspartner und dem Gesagten so gefesselt sein zu können, dass man nicht bemerkt, dass der Aufnahmeknopf nicht gedrückt war.

Alles umsonst

Alles umsonst, alle Ideen, alle Impulse, alle, Bögen und Betrachtungen.

Ich war so froh, dass unser Gegenüber so entspannt und verständnisvoll mit meiner Situation umging und gleich vorschlug, dass wir einfach eine Viertelstunde Pause und es danach einfach nochmal machen. Als wir uns wieder trafen, hatte er sogar eine Anekdote dabei, in der er sich an einen Moment als Kind im Zirkus erinnerte, an dem er ein sehr starkes Mitgefühl mit dem armen Clown hatte, der gerade großes Pech hatte und dem ein Missgeschick passierte. Als Entschuldigung, falls er während des Interviews immer mal lachen müsse…

Spannend für mich war, was das Ereignis in mir auslöste und: was es nicht auslöste! Ich wäre früher bestimmt weniger souverän, mit mehr Scham und Ohnmacht in der Situation gefangen gewesen, als es mir heute möglich war.
Dafür bin ich sehr dankbar!

Das Leben als ein Spiel

Überhaupt habe ich festgestellt, dass es viel gesünder ist, das Leben als eine Sammlung von Erfahrungen zu betrachten, die man macht. Nichts anderes!
Die Antwort, die diese jeweiligen Erfahrungen von uns benötigen, machen eigentlich den Wert des Lebens aus.

Das ganze Leben als eine Spiel begreifen!

Herrlich.

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